Aktuelle Termine


29.05.

Bekanntgabe der Ergebnisse der

schriftlichen Abiturprüfungen und

Belehrung zur mündlichen Abiturprüfung

für den Q2 Jahrgang


30.05.

Himmelfahrt


31.05.

Ferientag


11.06. - 13.06.

Mündliche Abiturprüfung

Kein regulärer Unterricht für die Klassenstufen 5-Q1!

Ausnahmen: In diesem Zeitraum liegen:

  • - die Termine für die Nachschreiber
  • - die Sprechprüfungen für die Klassen 9 und Q1
  • - der Erste-Hilfe-Kurs für die 8. Klassen

14.06.

Entlassungsfeier der Abiturienten


18.06.

Zeugniskonferenzen

6. und 9. Klassen


 19.06.

Zeugniskonferenzen

5. und Q1-Jahrgang


20.06.

Zeugniskonferenzen

E-Jahrgang und 7. und 8. Klassen


23.06.- 27.06.

Lateinexkursion


24.06. - 27.06.

Projektwoche


28.06.

letzter Schultag vor den Sommerferien

1. und 2. Stunde nach Unterricht nach Plan

3. Stunde Vollversammlung in der MZH

4. Stunde Zeugnisausgabe

Unterrichtsschluss nach der 4. Stunde (11:10)

Sommerferien

vom 01.07.- 10.08.2019

Von den Erinnerungen der Mutter geprägt: Besuch eines jüdischen Ehepaars am STG

Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen,
aber wir können gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten.

Rabbiner Stephen Fuchs

Am 30. September hatten wir, das Geschichtsprofil des E-Jahgangs sowie drei weitere Kurse, das Vergnügen, das Ehepaar Fuchs kennen zu lernen. Herr und Frau Fuchs leben in Amerika, wo er als Rabbiner und Frau Fuchs als Lehrerin tätig ist. Beide haben Elternteile mit jüdischem Hintergrund.

Die Mutter von Victoria Fuchs hat den Antisemitismus in der Nazizeit miterlebt und ist aufgrunddessen mit ihrer Familie über Umwege geflüchtet und letztendlich in Amerika heimisch geworden. Dies haben wir zuvor in der Ausstellung „ Back home?!“ erfahren, die unter anderem von ihrer Tochter ins Leben gerufen und von Lehrern unserer Schule bei uns ausgestellt wurde.

Viktoria Fuchs erzählte uns von ihrer Kindheit und Jugend, die sie in Amerika unbeschwert verbringen durfte. Dennoch wurde sie von dem Schicksal und den Erinnerungen ihrer Mutter in verschiedenen Hinsichten geprägt. Beispielsweise, so erzählt sie mit einem Lächeln zu ihrem Mann, wollte sie gerne einen jüdischen Mann heiraten und mehrere Kinder bekommen. So wollte sie einen Teil dazu beitragen, dass der jüdische Glaube mit seinen Traditionen und Vorstellungen weiterlebt, da 6 Millionen Juden während des zweiten Weltkrieges ermordet worden sind.

Herr Fuchs machte uns sehr deutlich, dass er uns keine Schuld an der Judenverfolgung unter Hitlers Hand gibt, wir aber Verantwortung dafür tragen, was in Zukunft passiert und wie wir mit unseren jeweiligen Talenten die Welt besser und in Frieden gestalten können. Dabei stellte er uns die drei Wege vor, die schon in unserem alltäglichen Leben zu finden sind. Beispielsweise nannte er diese im Bezug auf Mobbing, man kann mitmachen, wegschauen oder jedoch versuchen, etwas zu verändern. Außerdem erzählte er uns einiges über die Bräuche des Judentums und die Überzeugungen des jüdischen Glaubens. Er betonte aber auch, dass jeder die Freiheit hat, seinen Glauben selbst zu bestimmen und zu leben.

Die Atmosphäre während des Gesprächs war sehr offen und vertraut, sodass wir, trotz der englischen Sprache, immer mehr auftauten und persönlichere Fragen stellten, auf die wir sehr ausführliche und herzliche Antworten bekamen. Wir sind unglaublich dankbar, dass wir diese wertvolle Erfahrung und die Bekanntschaft mit dem Ehepaar Fuchs machen durften!

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